Elektrogeräte

    So schützen Sie sich vor Schäden durch elektrische Geräte.

    Technische Voraussetzungen:

    Setzen Sie nur geprüfte Elektrogeräte ein. Sie müssen mit dem CE-Kennzeichen gekennzeichnet sein. Da diese Kennzeichnung alleine noch keine Aussage über die Qualität des Produkts macht, sollten Sie auf ein zusätzliches Prüfkennzeichen achten wie z.B.: VDE, TÜV VDE-GS, TÜV-GS. Das GS-Zeichen steht dabei für "geprüfte Sicherheit". Der FI-Schalter (Fehlerstrom-Schutzschalter) muss einwandfrei funktionieren. Beachten Sie vor Inbetriebnahme eines Elektrogerätes unhbedingt die Gebrauchsanweisung.

    Elektrowärmegeräte (z.B. Bügeleisen) sollten stets auf eine feuerfeste Unterlage und in genügendem Abstand von brennbaren Gegenständen gestellt oder montiert werden. Betreiben Sie Elektrogeräte nur unter Aufsicht und schalten Sie diese nach Gebrauch ab. Ziehen Sie am besten den Netzstecker! Einen Wasserkocher beispielsweise möglichst mit Abschaltautomatik und Knickschutz am Zuleitungskabel verwenden. Tauchsieder möglichst mit Schutztemperaturbegrenzer, nur in feuerbeständigen Behältnissen und auf feuerfester Unterlage verwenden. Heizstrahler brauchen einen Mindestabstand von brennbaren Stoffen: mindestens 50 cm, im Strahlungsbereich sogar 1 m.

    Fernsehgeräte benötigen genügend Lüftung. Halten Sie deshalb beim Schrankeinbau einen Mindestabstand von seitlich 15 cm und oberhalb von 20 cm ein. Schalten Sie das Gerät immer völlig aus und belassen Sie es nicht im "Stand-by-Betrieb". Das spart nebenbei auch noch Strom. Vor allem ältere Fernsehgeräte sind besonders brandgefährdet! Lassen Sie diese deshalb von einem Fachmann überprüfen. Ziehen Sie bei Gewitter und längerer Abwesenheit (Urlaub) Netz- und Antennenstecker. Bei ungewöhnlichen Bildstörungen, Knistern im Gerät oder bei Brandgeruch muss das Fernsehgerät sofort ausgeschaltet und der Netzstecker gezogen

    Wandsteckdosen sollten nicht durch unzulässige Abzweigstecker erweitert werden. Waschmaschinen, Trockner und Kühlschränke brauchen genügend Entlüftungsmöglichkeit. Sie sollten deshalb Lüftungsschlitze nicht zudecken. Reinigen Sie bei Wäschetrocknern regelmäßig das Flusensieb.


    "Es werde Licht - aber bitte mit Vorsicht!"

    Vermeiden Sie Feuergefahren bei Lichtquellen! Lampen und Leuchtkörper können bei unachtsamem Umgang einen Wohnungsbrand auslösen. Denn Glühlampen und Halogenbirnen erzeugen nicht nur Licht, sondern auch Hitze. Um Feuergefahren zu vermeiden, sollten Lampen nicht in unmittelbarer Nähe von brennbaren Materialien wie Gardinen, Papier oder Holz aufgestellt werden, empfiehlt die Aktion `Brandschutz ist Lebensschutz` gemeinsam mit dem Deutschen Grünen Kreuz. Neben der Einhaltung von Sicherheitsabständen sollte besonders auf die Standfestigkeit  der Lampen geachtet werden.

    Insbesondere in der dunklen Jahreszeit ergeben sich immer wieder Situationen, von denen eine erhöhte Brandgefahr ausgeht: Spielende Kinder dunkeln elektrisches Licht durch bunte Tücher oder Papier ab. Eine Gardine wird beim Zimmerlüften unbemerkt über einen Deckenfluter geweht oder ein Papierstapel befindet sich bedenklich nahe an einer Schreibtischlampe. Aufgrund der Hitzeentwicklung ist dann ein Entflammen der brennbaren Materialien möglich.